Delegation aus Helgoland besucht Cuxhaven

HWG-Mitglieder Cuxport und DFDS präsentieren RoRo-Standort Cuxhaven

Helgoland Delegation_Copyright: Oliver Fuhljahn

Zum Start in das neue Jahr besuchte eine Delegation aus Helgoland, rund um den Bürgermeister Jörg Singer, den Cuxhavener Hafen, um sich ein Bild von einem der bedeutendsten Häfen für den Umschlag im Roll-on- und Roll-off-Verfahren (kurz: RoRo) zu machen. Denn ob tonnenschwere Segmente für Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen, Neufahrzeuge oder Trailer mit verschiedensten Waren – eine Vielzahl von Gütern wird an den Liegeplätzen Cuxhavens rollend umgeschlagen.

Hans-Peter Zint, HWG-Vorsitzender und Geschäftsführer beim HWG-Mitglied Cuxport sowie Oliver Fuhljahn, Head of Automobile Logistics bei Cuxport zeigten den Gästen unter anderem die hoch spezialisierten RoRo-Anlagen auf dem Europakai. Das Cuxport-Terminal verfügt über drei RoRo-Liegeplätzen mit bis zu 15,8 m Wassertiefe, wo der Umschlag von rollender Ladung mit Stückgewichten von bis zu 350 t, über drei automatische Rampen tideunabhängig und ohne Schleusen erfolgen kann.

Des Weiteren ergab sich auch die Möglichkeit, das in Beladung befindliche RoRo-Schiff „Petunia Seaways“ der auf RoRo-Verkehre spezialisierten Reederei DFDS Seaways zu besichtigen. Der Kapitän stand den Gästen Rede und Antwort und klärte über die Besonderheiten bei diesen speziellen Verkehren auf.

„Cuxhaven hat sich durch Investitionen in entsprechende Infrastruktur und Ausstattung auf rollende Güter, Schwergut und Projektladungen ausgerichtet. Durch die schwerlastfähigen Liegeplätze und Plattformen und die verbindende Schwerlaststraße ist der gesamte Hafen für die Lagerung und den Umschlag von Projektladungen einsatzfähig. Es freut uns, diese Expertise zu vermitteln und Cuxhaven als leistungsfähigen und erfolgreichen Hafen zu präsentieren“, fasst Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven, den Besuch zusammen.

Neben dem zunehmenden RoRo-Verkehr hat Cuxhaven eine lange Tradition als Fischereistandort und als Versorgungshafen für die Insel Helgoland.

 

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