Royal Greenland erweitert Produktion in Cuxhaven

Shrimp-Verarbeitung soll noch 2019 in neuer Halle starten

Knut Kokkelink, Niederlassungsleiter Cuxhaven von Niedersachsen Ports; Helgi Helgason, Werksleiter Royal Greenland; Lars Nielsen aus der Geschäftsführung Royal Greenland; Carsten Fitter, Geschäftsführer Royal Greenland; Holger Banik Geschäftsführer Niedersachsen Ports. copyright: NPortsDer Fischbetrieb Royal Greenland Germany GmbH und Vertragspartner Niedersachsen Ports (NPorts) bauen gemeinsam ein Gebäude im Fischereihafen als Betriebsstätte um. Sie liegt in direkter Nachbarschaft zu der bereits vom Unternehmen genutzten Heringshalle.

Mit zwei Produktionsstätten gehört Royal Greenland zu den größten Fischbetrieben in Cuxhaven. Bis zum Herbst 2019 sollen die Räume der Halle für die Produktion und Verarbeitung von Shrimps bedarfsgerecht hergestellt, die Verarbeitungsmaschinen installiert und in Betrieb genommen werden. Zusätzlich wird eine Verbindung zwischen der Fischerei- und der Heringshalle hergestellt. In Verbindung mit der Geschäftserweiterung werden 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.

„Im Hafen braucht die Fischwirtschaft kurze Wege und starke Partner. Ich freue mich, dass der Standort Cuxhaven überzeugt hat und durch diese Ansiedlung die Wirtschaftskraft der Region gestärkt wird“ betont Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG.

Durch die günstige Lage an der Nordsee sowie im Mündungsgebiet von Elbe und Weser hat sich Cuxhaven in den letzten 100 Jahren als einer der bedeutendsten Fischereistandorte Deutschlands entwickelt und ist heute der zweitgrößte Fischereihafen der Bundesrepublik. Zu den 40 Fischbetrieben am Standort zählen Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung in der Fischverarbeitung und Fischlogistik.

Das in Grönland ansässige Unternehmen Royal Greenland ist mit einem Umsatz von 750 Millionen Euro der weltweit größte Lieferant von Fisch und Meeresfrüchten aus dem Nordatlantik und hat neben 40 Produktionsanlagen in Grönland Vertriebsgesellschaften in Europa sowie China, Japan und den USA.

 

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