Fortschritt für Lückenschluss in Cuxhaven

NPorts reicht Antragsunterlagen für Liegeplätze 5-7 ein

Animation der Liegeplätze 5-7. Copyright: Niedersachsen PortsZwischen dem Europakai und dem darauf angesiedelten Cuxport-Terminal sowie der Offshore-Basis in Cuxhaven sollen in Zukunft drei neue Liegeplätze entstehen. Zur Vorbereitung hierfür hat die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) nun die entsprechenden Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren zur Vollständigkeitsprüfung bei der genehmigenden Behörde eingereicht. Als nächster Schritt folgt das Planfeststellungsverfahren.

Bereits heute sind die Liegeplätze 1 bis 3 in Cuxhaven voll ausgelastet. Auch für den im September 2018 eingeweihten Liegeplatz 4 ist eine komplette Auslastung absehbar. Aus diesem Grund hat NPorts bereits frühzeitig die Vorbereitung zur Planung für den Lückenschluss durch Liegeplatz 5-7 gestartet. Die Gesamtlänge dieser geplanten Liegeplätze beträgt 1.257 Meter. Dahinter erstreckt sich eine Fläche von ca. 28 Hektar. Nach Lückenschluss würde die zusammenhängende Länge der Kaimauern vom Liegeplatz 1 am Europakai bis zum Liegeplatz 9 an der Offshore-Basis ganze 3,6 Kilometer messen.

NPorts-Geschäftsführer Holger Banik lobt das bisherige Engagement der Entwickler: „Das Team in Cuxhaven hat in dieser wichtigen Phase tolle Arbeit geleistet und den geplanten Lückenschluss entscheidend voran getrieben.“ Zunächst holte NPorts hierfür verschiedene Gutachten ein, darunter ein statisches Gutachten, eine Simulationsstudie zu Schiffsmanövern und Untersuchungen zum Baugrund. Auch der Einfluss der Baumaßnahmen auf die Umwelt wurde beachtet – so gibt es eine Umweltverträglichkeitsstudie, einen landschaftspflegerischen Begleitplan und ein ornithologisches Gutachten. Als Umweltausgleich für den Bau hat NPorts bereits entsprechende Kompensationsflächen mit einer Größe von 65 Hektar erworben.

Die gesamten Unterlagen wurden nun dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Standort Lüneburg, zur Vollständigkeitsprüfung vorgelegt. Momentan geht die Hafengesellschaft von einem sogenannten Planfeststellungsbeschluss innerhalb der nächsten zwei Jahre aus. Dann folgen die europaweite Ausschreibung des Terminals und ein EU-Notifizierungsverfahren, wonach der Bau starten kann. Auch der Betrieb des Terminals wird vor Baubeginn öffentlich und europaweit ausgeschrieben.

 

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