Holger Banik

  • Cuxhaven eröffnet neue Landstromanlage für Frachtschiffe

    Weniger Lärm und Luftschadstoffe im Hafen

    Cuxhaven eröffnet neue Landstromanlage für Frachtschiffe

    copyright: Andreas Burmann/NPortsAls erster der fünf niedersächsischen Seehäfen der Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) besitzt Cuxhaven nun eine Landstromanlage für die Frachtschifffahrt, um Luftschadstoffe und Lärm zu vermeiden und den Verbrauch von Kohlendioxid zu reduzieren. Vergangene Woche wurde die Anlage durch den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, feierlich eingeweiht. Sie besteht aus einer Konverterstation und einer acht Meter hohen Kabelzuführung und wurde in Zusammenarbeit mit EWE Netz und Siemens in den letzten Monaten im Offshore-Hafen errichtet.

    „Die niedersächsischen Seehäfen, und insbesondere Cuxhaven, bestätigen mit der heutigen Inbetriebnahme der Landstromanlage ihre herausragende Position. Neben den innovativen Turbinen aus dem Offshore-Industrie-Zentrum bietet Cuxhaven jetzt auch die Möglichkeit, die Transportschiffe emissionsarm mit Energie zu versorgen“, betonte Althusmann bei der Inbetriebnahme der Anlage in Cuxhaven.

    „Wir sind bestrebt, den Standort Cuxhaven kontinuierlich in Sachen Technologien und Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Die Erweiterung um den Landstromanschluss ist ein bedeutender Schritt, um die Schifffahrt und die Offshore-Wirtschaft umweltverträglich in der Küstenregion zu integrieren und auszubauen“, ergänzt Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V.

    Auch wenn Schiffe aufgrund der hohen Tonnagen im Verhältnis zum Energieeinsatz als vergleichsweise umweltfreundliches Transportmittel gelten, verursachen sie dennoch Emissionen. Auch während der Liegezeit im Hafen benötigt beispielsweise ein mittelgroßes Frachtschiff etwa so viel Strom wie 100 Haushalte, um weiterhin funktionsfähig zu sein. Mit der neuen Technologie am Standort Cuxhaven können die Schiffe auf die bordeigene Energieerzeugung mit Diesel oder Schweröl verzichten. Hierfür wandelt die Anlage, bestehend aus einer Station mit zwei Transformatoren und einem Konverter, den Wechselstrom aus dem öffentlichen Netz (400V/50Hz) in Schiffsstrom (440V/60 Hz) um. Daneben können die armdicken Stromkabel über das Rollensystem der acht Meter hohen Kabelzuführung sicher auf das Schiff geführt werden. Das System ist nach internationalen technischen Standards und für alle gängigen Bordsysteme ausgelegt.

    „Häfen müssen zum Klima- und Umweltschutz ihren Beitrag leisten. Sie müssen die bestmögliche Lösung finden, um einerseits leistungsfähige Hafenanlagen rund um die Uhr anbieten zu können, andererseits Luftschadstoffe zu reduzieren und Schallemissionen zu senken“, erklärt Holger Banik Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG.

  • Cuxhaven offers new shoreside electrical power supply station for freight-ships

    Less noise and air pollution at the port

    Cuxhaven offers new shoreside electrical power supply station for freight-ships

    copyright: Andreas Burmann/NPorts

    It’s a first among the five Lower Saxon seaports of port operator Niedersachsen Ports (Nports): Cuxhaven now offers shoreside electrical power supply station for freight-ships. This will reduce air pollution, noise and carbon dioxide production. The new system was inaugurated by Dr. Bernd Althusmann, Lower Saxon Minister for Trade, Labour, Transport and Digitalization. The facilities include a converter station and an eight metres high access point. It was built these past months in collaboration with EWE Netz and Siemens at the offshore port.

    “The seaports in Lower Saxony, especially Cuxhaven, reaffirm their leading position by inaugurating today’s shoreside electrical power supply system. In addition to innovating in wind turbines, Cuxhaven now also gives transport vessels the opportunity to be supplied with cleaner power,” Althusmann said at the commissioning ceremony.

    “We are aiming to continuously improve Cuxhaven in terms of technology and sustainability. Adding the shoreside electrical power supply station has been an important further step in this direction,” added Hans-Peter Zint, chairman of Cuxhaven Port Association.

    Even if ships, by comparison, are a fairly environmentally friendly transport mode given their large tonnages relative to their energy consumption, they do produce, in absolute terms, significant emissions. During her stay at a port, a ship, in order to function properly, will consume approximately as much energy as hundreds of households. The new shoreside power supply station at the port of Cuxhaven means that ships now do not have to use their onboard power generators, which run on diesel or heavy fuel oil. To this end, the shoreside electrical power supply station will use transformers and a converter to transform public AC-power (400 V/50 Hz) into power usable on the ship (440 V/60 Hz). The power cables, measuring approximately four inches in diameter, are safely connected to the vessel via the eight metres high access towers. The system conforms to international technical standards and works with all common ship systems.

    “Ports must do their part for the sake of environmental and climate protection. They must find the best possible solution so that they can be both as efficient as possible and, at the same time, reduce air and noise pollution to the maximum possible extent,” explained Holger Banik, managing director of Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG.

     

  • Fortschritt für Lückenschluss in Cuxhaven

    Fortschritt für Lückenschluss in Cuxhaven

    NPorts reicht Antragsunterlagen für Liegeplätze 5-7 ein

    Animation der Liegeplätze 5-7. Copyright: Niedersachsen PortsZwischen dem Europakai und dem darauf angesiedelten Cuxport-Terminal sowie der Offshore-Basis in Cuxhaven sollen in Zukunft drei neue Liegeplätze entstehen. Zur Vorbereitung hierfür hat die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) nun die entsprechenden Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren zur Vollständigkeitsprüfung bei der genehmigenden Behörde eingereicht. Als nächster Schritt folgt das Planfeststellungsverfahren.

    Bereits heute sind die Liegeplätze 1 bis 3 in Cuxhaven voll ausgelastet. Auch für den im September 2018 eingeweihten Liegeplatz 4 ist eine komplette Auslastung absehbar. Aus diesem Grund hat NPorts bereits frühzeitig die Vorbereitung zur Planung für den Lückenschluss durch Liegeplatz 5-7 gestartet. Die Gesamtlänge dieser geplanten Liegeplätze beträgt 1.257 Meter. Dahinter erstreckt sich eine Fläche von ca. 28 Hektar. Nach Lückenschluss würde die zusammenhängende Länge der Kaimauern vom Liegeplatz 1 am Europakai bis zum Liegeplatz 9 an der Offshore-Basis ganze 3,6 Kilometer messen.

    NPorts-Geschäftsführer Holger Banik lobt das bisherige Engagement der Entwickler: „Das Team in Cuxhaven hat in dieser wichtigen Phase tolle Arbeit geleistet und den geplanten Lückenschluss entscheidend voran getrieben.“ Zunächst holte NPorts hierfür verschiedene Gutachten ein, darunter ein statisches Gutachten, eine Simulationsstudie zu Schiffsmanövern und Untersuchungen zum Baugrund. Auch der Einfluss der Baumaßnahmen auf die Umwelt wurde beachtet – so gibt es eine Umweltverträglichkeitsstudie, einen landschaftspflegerischen Begleitplan und ein ornithologisches Gutachten. Als Umweltausgleich für den Bau hat NPorts bereits entsprechende Kompensationsflächen mit einer Größe von 65 Hektar erworben.

    Die gesamten Unterlagen wurden nun dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Standort Lüneburg, zur Vollständigkeitsprüfung vorgelegt. Momentan geht die Hafengesellschaft von einem sogenannten Planfeststellungsbeschluss innerhalb der nächsten zwei Jahre aus. Dann folgen die europaweite Ausschreibung des Terminals und ein EU-Notifizierungsverfahren, wonach der Bau starten kann. Auch der Betrieb des Terminals wird vor Baubeginn öffentlich und europaweit ausgeschrieben.

     

  • Neue Leitung für NPorts-Niederlassung in Cuxhaven

    Hans-Gerd Janssen feierlich in den Ruhestand verabschiedet

    Neue Leitung für NPorts-Niederlassung in Cuxhaven

    v.l.n.r.: Holger Banik, Sprecher der Geschäftsführung der Niedersachsen Ports; Hans-Gerd Janssen, ehemaliger Leiter der Niederlassung Cuxhaven von Niedersachsen Ports; Knut Kokkelink, Leiter der Niederlassung Cuxhaven von Niedersachsen Ports; Folker Kielgast, Technischer Geschäftsführer der Niedersachsen Ports (copyright: Andreas Burmann / NPorts)Der langjährige Vorstand der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) und Niederlassungsleiter Cuxhaven von Niedersachsen Ports (NPorts) Hans-Gerd Janssen wurde am 26. Februar 2019 nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Auch der Oberbürgermeister von Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, sowie Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, waren bei den Feierlichkeiten vor Ort. Nach einer zweimonatigen Übergangszeit übernimmt nun der Diplom-Bauingenieur Knut Kokkelink die Aufgaben des Niederlassungsleiters in Cuxhaven.

    Während der Verabschiedung würdigte Holger Banik¸ Geschäftsführer von NPorts, die Leistung von Hans-Gerd Janssen: „Sie sind Menschen, Aufgaben und Herausforderungen stets mit Besonnenheit und Beständigkeit begegnet. Sie haben sich nicht davor gescheut, auch schwierige Aufgaben anzugehen und die nötigen Entscheidungen zu treffen.“

    Der nun ehemalige Niederlassungsleiter begann 1985 mit seiner Tätigkeit für die Häfen in Niedersachsen im niedersächsischen Hafenamt in Emden, der heutigen Niederlassung Emden von Niedersachsen Ports. Hier war er als Sachgebietsleiter für Neubaumaßnahmen im Bereich Hafenbau und Unterhaltung zuständig. Im Jahr 1991 wechselte er nach Cuxhaven, wo er nach nur vier Jahren die verantwortungsvolle Aufgabe als Amtsleiter des damaligen Hafenamtes Elbe mit Zuständigkeit für die Häfen Cuxhaven und Stade übernahm. Unter seiner Führung sind unter anderem in Cuxhaven die Liegeplätze 1 bis 4 sowie 8 bis 9.5 entstanden. Zum Abschluss seiner Karriere wurden zudem die Antragsunterlagen für die Planfeststellung für die Liegeplätze 5-7 in Cuxhaven überreicht. Mit seiner Arbeit hat Hans-Gerd Janssen maßgeblich dazu beigetragen, dass der Seehafen heute ein Knotenpunkt für europäische ShortSea-Verkehre und darüber hinaus führend im Bereich Offshore-Windenergie an der deutschen Nordseeküste ist.

    „Hans-Gerd Janssen hat sich immer mit voller Kraft für den Hafenstandort Cuxhaven eingesetzt und die Entwicklung vorangetrieben. Die Zusammenarbeit mit ihm und auch mit NPorts war und ist stets konstruktiv, positiv und von regen Erfolgen gekennzeichnet. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Herrn Knut Kokkelink und wünschen Hans-Gerd Janssen alles Gute für einen aktiven Ruhestand und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel“, sagte der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint anlässlich der Verabschiedung.

    Nun übernimmt Knut Kokkelink die Leitung der Cuxhavener Niederlassung von NPorts. Der Ingenieur leitete seit 2017 die Abteilung Technik in Cuxhaven und Stade, wo er unter anderem für Neubauprojekte zuständig war, darunter die Offshore-Basis in Cuxhaven, das RoRo-Terminal am Steubenhöft (Anleger für die England-Fähre), sowie der Liegeplatz 4.

     Der neue Leiter der NPorts-Niederlassung Cuxhaven: Knut Kokkelink (Copyright: NPorts)

  • New management for the NPorts office in Cuxhaven

    Hans-Gerd Janssen enters into retirement amidst festivities

    New management for the NPorts office in Cuxhaven

    f.l.t.r.: Holger Banik, Spokesperson of the management board of Niedersachsen Ports; Hans-Gerd Janssen, former branch manager of Niedersachsen Ports in Cuxhaven; Knut Kokkelink, branch manager of Niedersachsen Ports in Cuxhaven; Folker Kielgast, technical managing director of Niedersachsen Ports (copyright: Andreas Burmann / NPorts)

    The board member of the Cuxhaven Port Association (HWG) and Cuxhaven branch manager of Niedersachsen Ports (NPorts), Hans-Gerd Janssen, entered into retirement on 26 February 2019 after 33 years of loyal service. The Lord Mayor of Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, as well as Enak Ferlemann, State Secretary at the Federal Ministry of Transport and Digital Infrastructure, were present at the festivities to celebrate Janssen’s long-standing career at NPorts. After a two-month transitional period, certified engineer Knut Kokkelink will be assuming the responsibilities of the Cuxhaven branch manager.

    During the send-off, Holger Banik, managing director of NPorts, thanked Hans-Gerd Janssen for his service: “You have treated people, tasks and challenges with steady prudence and determination. You were not afraid to tackle difficult tasks and to make the necessary decisions.”

    The now-former branch manager started off in 1985 by working for the ports of Lower Saxony at the Lower Saxony Port Office in Emden, which is now the Emden branch of Niedersachsen Ports. Here, he worked as a business branch manager for new construction measures in the fields of port construction and maintenance. In 1991, he relocated to Cuxhaven, where after only four years he assumed the great responsibility of being the office manager of what was then the Elbe Port Office with jurisdiction over the ports of Cuxhaven and Stade. Under his leadership, inter alia, berths no. 1 through 4 as well as 8 through 9.5 were built in Cuxhaven. At the conclusion of his career, furthermore, the application documents for the planning approval procedure for berths no. 5 through 7 in Cuxhaven were filed. Hans-Gerd Janssen’s work made a significant contribution toward the seaport being a nexus for European short sea traffic and, moreover, for offshore wind energy along the North German coast.

    “Hans-Gerd Janssen always was fully engaged on behalf of the port of Cuxhaven and pushed its development ahead. Working together with him, and also together with NPorts, was always constructive, positive and marked by significant successes. We look forward to cooperating in the future with Knut Kokkelink and wish Hans-Gerd Janssen all the best for an active retirement and always a ‘hand’s breadth of water under the keel’,” said HWG chairman Hans-Peter Zint on the occasion of the send-off festivities.

    Now Knut Kokkelink is taking over the management of the Cuxhaven branch of NPorts. The engineer has been in charge of the technical division in Cuxhaven and Stade since 2017 where, amongst other things, he was responsible for new construction projects, including the Offshore Base in Cuxhaven, the Ro/Ro terminal at the Steubenhoeft (the pier for the England passenger ferry) and berth no. 4.

    The new cuxhaven branch manager of NPorts: Knut Kokkelink (Copyright: NPorts)

  • Progress in Closing Berth Gaps in Cuxhaven

    Progress in Closing Berth Gaps in Cuxhaven

    NPorts starts official plan approval procedure for berths no. 5-7

    Animation der Liegeplätze 5-7. Copyright: Niedersachsen Ports

    Between the Cuxport terminal and the Offshore Base in Cuxhaven, three further berths are set to be built in the future. The preparations for this have now been taken a step further with port operator Niedersachsen Ports (NPorts) handing in the official documents for the plan approval procedure to the responsible government authority. The next step is the planning and zoning determination procedure.

    Even today, berths no. 1 through 3 in Cuxhaven are fully utilized. For September 2019, it is anticipated that berth no. 4, recently inaugurated, will also be used to its full capacity. For this reason, NPorts did not delay in preparing plans to close the gaps with berths no. 5-7. The overall length of the planned berths is 1,257 meters. Behind these, about 28 hectares are available as handling and storage area. Once the gap is finally closed, the overall contiguous length of the quay wall from berth no. 1 to berth no. 9, will measure 3.6 kilometers.

    NPorts managing director Holger Banik praised the developer’s progress: “The team in Cuxhaven has performed very well during this tough phase and has really pushed forward on closing the gap.” First, NPorts obtained various expert opinions, including a simulation survey regarding ship maneuvers and a geological survey to assess the ground’s ability to sustain the quay construction. Even the influence of the construction on the environment was taken into account – an environmental impact report, a landscape survey and accompanying plan and an ornithological survey have been compiled. As an environmental compensatory measure for the construction, NPorts has already acquired 65 hectares of land.

    All documentation has now been provided to the Lower Saxony State Authority for Maritime Economy and Coastal and Natural Protection at the Lüneburg office for the purpose of carrying out the completeness assessment. Right now, the port operator assumes that the so-called planning approval will be issued within the next two years. Then, a Europe-wide bidding procedure for the operation of the terminal and a European Union notification procedure will be carried out, after which the construction may commence.