Naturschutz

  • Stipendiaten besuchen Cuxhaven

    Stipendiaten besuchen Cuxhaven

    HWG-Mitglied Cuxport hält Vortrag zu Offshore-Energie und Naturschutz

    Copyright: Cuxport GmbHAnfang August besuchten 35 Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung aus unterschiedlichen europäischen Universitäten und Hochschulen im Rahmen eines Seminars die Nordseeküste. In Otterndorf nahe Cuxhaven wurden bei einem Initiativseminar zum Thema „Wattenmeer – UNESCO-Weltnaturerbe im Norden Deutschlands“ die Chancen und Herausforderungen des Wattenmeers für die Region beleuchtet.

    Neben Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen gab es auch Gespräche mit hochkarätigen Gästen wie dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsident, aktuellen Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung David McAllister und Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven. Teil des Besuchs war neben einer Wattwanderung mit anschließendem Mikroskopieren ebenfalls ein Besuch beim HWG-Mitglied Cuxport mitsamt Hafenrundfahrt. Cuxport-Geschäftsführer Michael de Reese hielt einen Vortrag, bei dem er die Chancen der Offshore-Windenergie für den Standort in der Region Nordwest aufgriff und Cuxhaven in die Rangfolge der Häfen der Welt einordnete. Hier wurde auch die Bedeutung als Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum hervorgehoben, die Cuxhaven in den letzten Jahren in der Branche gewonnen hat.

    „Cuxhaven ist nicht nur für die Logistik- und die Windenergie-Branche ein wichtiger Standort. Seine Vorteile und Alleinstellungsmerkmale wie auch die Potenziale für die Zukunft der nächsten Generation nahe zu bringen, ist uns daher überaus wichtig. Es war uns eine Freude, den Studierenden den Hafen Cuxhaven auf diese Weise näher zu bringen“, beschrieb Michael de Reese den Besuch anschließend.

    Theresa Gröninger, Stipendiatin und Organisatorin des Seminars, fasste das Seminar in Cuxhaven wie folgt zusammen: „Wir wollten den Konstipendiaten ein Stück Norddeutschland zeigen und die Teilnehmer waren begeistert zu sehen, dass vor allem die Region rund um Cuxhaven im Umbruch ist. Herr de Reese engagiert sich mit Cuxport für einen Wirtschaftswandel und ist somit am Puls der Zeit!“

     

  • Umweltausgleich für Liegeplatz 4 in Cuxhaven zeigt positive Entwicklung

    Umweltausgleich für Liegeplatz 4 in Cuxhaven zeigt positive Entwicklung

    Niedersachsen Ports präsentiert Naturschutz-Projekt

    v.l.n.r.: Hans-Gerd Janssen, Niederlassungsleiter Cuxhaven, Alexandra Brandt, NPorts Projektleiterin, Holger Banik, Geschäftsführer NPorts, Knut Kokkelink, NPorts Abteilungsleiter; Copyright: NPortsSeit der Fertigstellung im Jahr 2017 hat sich die Kompensationsfläche, die von Niedersachsen Ports (NPorts) als Ausgleich zum Bau des Liegeplatzes 4 in Cuxhaven geschaffen worden war, gut entwickelt. Gemeinsam mit einem Fachpartner hatte das HWG-Mitglied ein Naturschutzprojekt auf dem rund 30 Hektar großen Gebiet bei Hemmoor realisiert, rund 30 Kilometer landeinwärts von Cuxhaven.

    Während der zweijährigen Maßnahme wurde aus dem intensiv genutzten Grünland, das wenig Lebensraum für Flora und Fauna bot, eine Fläche mit Feucht- und Nasswiesen. Hierfür wurden beispielsweise fünf große Flachwasserbereiche gebaut und sogenannte Grüppen für die Entwässerung ausgehoben. Auch in den nächsten Jahren möchte NPorts die Fläche weiter fördern.

    „Uns ist wichtig, Verantwortung für unsere Baumaßnahmen zu übernehmen und zum Erhalt der Natur beizutragen. Es ist ein toller Erfolg, dass sich bereits ein Jahr nach Ende der Maßnahme so viel entwickelt hat“, erklärt Knut Kokkelink, Leiter der Abteilung Technik in Cuxhaven und Stade.

    Mittlerweile haben sich laut der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU) 50 verschiedene Vogelarten in dem Gebiet angesiedelt. Dabei wurde bei 32 Vogelarten ein Brutnachweis bzw. Brutverdacht festgestellt, darunter ebenfalls gefährdete Arten. Auch andere Tierarten wie Amphibien oder Insekten haben sich in dem Gebiet niedergelassen.

    „Insgesamt besitzt NPorts eine Fläche von 3.528 Hektar. Davon widmen wir 857 Hektar dem Naturschutz. So gestalten und sichern wir die nachhaltige Zukunft unserer Häfen“, betont Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.