Marcus Braue

  • Cuxhaven and Brexit

    Cuxport and DFDS give a presentation at an event hosted by the Nautical Club Cuxhaven

    (v.l.n.r.): Philipp Rademann, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Cuxhaven der IHK Stade, Hans-Peter Zint, Vorsitzender der HWG, Brigitte Langenhagen, ehemalige Abgeordnete im EU-Parlament und Vize-Präsidentin des FP-AP Council of Europe, Marcus Braue, Niederlassungsleiter der DFDS in Cuxhaven, Arne Ehlers, Vorstand des Nautischen Vereins. Copyright: Joachim Wöhlkens

    Whether it happens in October or in the next few months, Brexit is coming closer and, despite solid preparations, Cuxhaven’s businesses are anxiously looking toward Great Britain, where Prime Minister May, at least for now, still does not have a parliamentary majority for the exit deal with the EU. Brexit was a topic of the regular monthly evening event of the Cuxhaven Nautical Club (Nautischer Verein Cuxhaven) on 18 March 2019. Cuxhaven Port Association (HWG) members Cuxport and DFDS, represented by Hans-Peter Zint and Marcus Braue, respectively, shared their opinions regarding current events as well as regarding the concrete preparations which have been made by the port-based businesses.

    To start with, the Nautical Club board member Arne Ehlers introduced the program and gave the podium over to Brigitte Langenhagen, a former EU Parliament member and now the vice president of FP-AP Council of Europe (European Association of former members of parliament of the member states of the Council of Europe). She summarized the political situation and also advocated for the European Union, in particular, as a project of peace.

    Philipp Rademann, general manager of the Cuxhaven office of the Stade Chamber of Industry (IHK Stade) and Commerce, addressed the importance of Brexit for small and medium-sized companies. “The IHK Stade for the Elbe-Weser Region advises members comprehensively in this difficult situation,” reported Rademann. Frequently, contract terms were a focus of such consultations. There are many aspects which must be taken into account, for example limiting exchange rate risks. Likewise, existing contracts should be examined in order to prevent a scenario in which British customs duties are imposed upon suppliers who are based in the European Union.

    Subsequently, Hans-Peter Zint, Chairman of the HWG and general manager at Cuxport, and Marcus Braue, branch manager of DFDS in Cuxhaven, emphasized the importance of Brexit for port cargo volumes in Cuxhaven: “The specialization of the port in UK traffic – after all, these connections, including the almost daily DFDS ship connections to Immingham, represent more than 80 percent of the port’s cargo volume – meant for Cuxhaven and the involved actors that there was no alternative to permanently and ever more intensively working on the topic of Brexit since the UK’s decision in favor of leaving,” said Marcus Braue. Indeed, Cuxhaven’s businesses have been preparing via regular discussions with customers, shipowners, partners and customs. The necessary IT systems have been adjusted and employees have been trained. “The core goal is that all stakeholders, whether it be exporters, transport services providers or customs, can work together when it comes to introducing customs formalities. For this, we have established the necessary foundation,” said Zint. “At the same time, Brexit offers Cuxhaven a chance to prove itself thanks to these comprehensive preparations.” In total, all participants in the event were optimistic about Cuxhaven’s Brexit preparations – whether in the context of a treaty or a No-Deal Brexit.

  • Cuxhaven und der Brexit

    Cuxport und DFDS halten Vortrag auf Veranstaltung des Nautischen Vereins

    (v.l.n.r.): Philipp Rademann, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Cuxhaven der IHK Stade, Hans-Peter Zint, Vorsitzender der HWG, Brigitte Langenhagen, ehemalige Abgeordnete im EU-Parlament und Vize-Präsidentin des FP-AP Council of Europe, Marcus Braue, Niederlassungsleiter der DFDS in Cuxhaven, Arne Ehlers, Vorstand des Nautischen Vereins. Copyright: Joachim Wöhlkens Ob nun erst im Oktober oder doch schon in den nächsten Monaten – der Brexit rückt stetig näher und trotz guter Vorbereitung schaut die Cuxhavener Wirtschaft besorgt nach Großbritannien, wo Premierministerin May zurzeit noch keine Mehrheit für einen Austritt-Deal mit der EU im Parlament erlangen konnte. Der Brexit war auch Thema  der regulären, monatlichen  Abendveranstaltung des Nautischen Vereins Cuxhaven am 18. März 2019, auf der auch die HWG-Mitglieder Cuxport und DFDS, jeweils vertreten durch Hans-Peter Zint und Marcus Braue, sich zu den aktuellen Entwicklungen und den konkreten Vorbereitungen auf Seite der hafenansässigen Unternehmen äußerten.

    Zunächst führte der Vorstand des Nautischen Vereins, Arne Ehlers, ins Programm und übergab das Wort an Brigitte Langenhagen, ehemalige Abgeordnete im EU-Parlament und Vize-Präsidentin des FP-AP Council of Europe (European Association of former members of parliament of the member states of the Council of Europe). Sie fasste die politische Situation zusammen und sprach sich insbesondere für die Europäische Union als Friedensprojekt aus.

    Philipp Rademann, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Cuxhaven der IHK Stade, sprach zur Bedeutung des Brexit für kleine und mittelständische Unternehmen. „Die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum berät Mitglieder in dieser schwierigen Situation umfassend“, berichtete Rademann.  Häufig stünden insbesondere Vertragsbedingungen im Fokus der Beratungsgespräche. Es gelte viele Details zu beachten, um zum Beispiel Wechselkursrisiken zu minimieren. Ebenso seien bestehende Verträge zu überprüfen, um zu verhindern, dass etwaige britische Zollgebühren von dem in der EU ansässigen Lieferanten zu tragen sind.

    Anschließend betonten Hans-Peter Zint, Vorsitzender der HWG und Geschäftsführer bei Cuxport, und Marcus Braue, Niederlassungsleiter der DFDS in Cuxhaven, in Ihren Reden die Bedeutung des Brexit für den Hafenumschlag in Cuxhaven: „Die Spezialisierung des Hafens auf UK-Verkehre – schließlich machen diese auch durch die fast tägliche DFDS Schiffsverbindung mit Immingham mehr als 80 Prozent des Hafenumschlags aus – heißt für Cuxhaven und die beteiligten Akteure, dass wir uns seit der Entscheidung der Briten für den Austritt permanent und immer intensiver mit dem Thema Brexit auseinandergesetzt haben“, so Marcus Braue. Unter anderem haben sich die Cuxhavener Unternehmen durch regelmäßige Gespräche mit den Kunden, Reedern, Partnern und dem Zoll vorbereitet. Die notwendigen IT-Systeme wurden angepasst und Mitarbeiter geschult. „Das Kernziel ist es, dass alle Beteiligten, seien es Exporteure, Transportdienstleister oder der Zoll, bei der Einführung der Zollformalitäten zusammenarbeiten. Hierfür haben wir die nötigen
    Grundlagen geschaffen“, so Zint. „Gleichzeitig bietet der Brexit für Cuxhaven auch die Chance, sich dank der übergreifenden Vorbereitungen zu beweisen.“ Insgesamt zeichneten jedoch alle Beteiligten der Veranstaltung ein gutes Bild der Cuxhavener Brexit-Vorbereitungen – ob nun mit einem geregelten Abkommen oder einem No-Deal Brexit.

     

  • Neue Seidenstraße: Lückenschluss nach Großbritannien über Cuxhaven

    HWG-Mitglied DFDS etabliert Verbindung zwischen China und UK

    copyright: DFDSCuxhaven, 22. November 2018 – Chinas Megaprojekt, die Neue Seidenstraße, soll den internationalen Handel zwischen Asien und Europa langfristig durch eine stärkere Infrastruktur intensivieren. Auch für den Standort Cuxhaven bietet das Projekt neue Chancen. Aufgrund der steigenden Nachfrage aus dem Vereinigten Königreich nach Waren aus China hat das HWG-Mitglied die Reederei DFDS A/S nun eine entsprechende Verbindung zwischen Großbritannien und China über Cuxhaven etabliert. DFDS organisiert und führt den Straßentransport der aus China kommenden Waren und Güter von Hamburg zum Cuxport Terminal und anschliessend den Seetransport von Cuxhaven nach Immingham durch.

    Das HWG-Mitglied DFDS betreibt derzeit die Route von Cuxhaven ins Vereinigte Königreich mit den Schiffen „Jutlandia Seaways“ und „Stena Foreteller“. Die Frequenz beträgt, je nach Ladungsaufkommen, fünf bis sechs Abfahrten pro Woche bei einer Transitzeit von 20 bis 22 Stunden. Die Warenströme aus China  kommen dabei vor allem aus der Region Zhengzhou in Zentralchina. Doch auch in die andere Richtung werden Lieferverkehre von England über Cuxhaven nach China nachgefragt. Bei den Waren handelt es sich derzeit hauptsächlich um Zulieferteile aus dem Automobilbereich.

    „Die Verbindung wird sehr gut angenommen. In unserem Konzept hat der Kunde für den gesamten Weg ab Hamburg bis zur Anlieferung in England nur einen Ansprechpartner und das kommt auf dem Markt sehr gut an“, erläutert Marcus Braue, Niederlassungsleiter von DFDS Germany ApS & Co. KG in Cuxhaven.

    Nach dem Auftakt 2008 dauerte es, bis sich die Zugverbindung China-Europa etablierte. Doch 2018 werden nach Schätzungen der Deutschen Bahn bereits etwa 90.000 Container, und damit hundertmal so viele wie noch 2011, auf der Strecke bewegt. Auch bei DFDS gehe man davon aus, dass das Volumen per Bahn zwischen China und Kontinentaleuropa weiter steigen wird.

    „Wir planen dieses interessante Geschäftsfeld weiter auszubauen, sodass wir mit Hilfe unserer kurzen Transitzeit bei hoher Frequenz unserer Kundschaft einen echten Mehrwert leisten können. Auch vor dem Hintergrund des drohenden Brexits und den benötigten zusätzlichen Kapazitäten im unbegleiteten Verkehr sehen wir uns zusammen mit unseren Partnern auf beiden Seiten sehr gut aufgestellt“, ergänzt Marcus Braue.

     

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

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    Gwendolyn Dünner
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  • New Silk Road: Closing the gap to Great Britain via Cuxhaven

    HWG member DFDS establishes connection between China and UK

    copyright: DFDSCuxhaven, 22 November 2018 - China's mega project, the New Silk Road, is to intensify international trade between Asia and Europe in the long term through a stronger infrastructure. The project also offers new opportunities for the Port of Cuxhaven. Due to the increasing demand in the United Kingdom for goods from China, the HWG member DFDS A/S has now established the last link of the transport chain between Great Britain and China via Cuxhaven. DFDS organises and carries out the onward road transport to the Cuxport terminal of goods arriving from China in Hamburg by rail, as well as the following sea transport from Cuxhaven to Immingham.

    The HWG member DFDS currently operates the route from Cuxhaven to the United Kingdom with the ships "Jutlandia Seaways" and "Stena Foreteller". The frequency is five to six departures per week, depending on the cargo volume, with a transit time of 20 to 22 hours. The flows of goods from China mainly come from the Zhengzhou region in central China. But there is also demand for transport services in the other direction from England via Cuxhaven to China. The goods are currently mainly supplier parts from the automotive sector.

    "The connection is very well received. In our concept, the customer has only one contact for the entire journey from Hamburg to delivery in England and this has gained approval in the market," explains Marcus Braue, Branch Manager of DFDS Germany ApS & Co. KG in Cuxhaven.

    After the start in 2008, it took some time before the train connection between China and Europe was established. However, according to estimates by Deutsche Bahn, around 90,000 containers, a hundred times as many as in 2011, will be moved on the line in 2018. DFDS also expects the volume of rail traffic between China and continental Europe to increase further.

    "We are planning to further expand this interesting business segment, so that we can offer our customers real added value due to our short transit time and high frequency. Also with the background of the threat of ‘Brexit’ and the required additional capacities in unaccompanied transport, we see ourselves very well positioned together with our partners on both sides," adds Marcus Braue.

     

     

    About HWG

    The Cuxhaven Port Association (HWG) represents the interests of Cuxhaven’s maritime companies, institutions and private individuals united by the common goal of marketing and further developing the port at the mouth of the river Elbe. The HWG also promotes Cuxhaven’s standing as the most important port site for offshore wind energy in Germany. Current news about the HWG can be found on the Homepage, on LinkedIn and Twitter.

     

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