Liegeplatz 4

  • Cuxhaven ist Gastgeber der maritimen Arbeitsgruppe der ECG

    HWG-Mitglieder sowie Vertreter von Reedereien, Häfen und der Automobilindustrie diskutieren über die Zukunft der Automobillogistik

    Teilnehmer der maritimen Arbeitsgruppe der ECG auf dem Cuxport-Terminal. Copyright: Cuxport GmbHCuxhaven, 5. März 2018 – Zum zweiten Mal war Cuxhaven Anfang März Veranstaltungsort für die „Maritime & Ports Working Group“ der ECG, der Europäischen Gesellschaft für Fahrzeuglogistik. Hauptthemen des Treffens waren die Beziehung zwischen Reedereien, Häfen, Terminaloperateuren und Logistikdienstleistern und die Rolle der ECG sowie die fortschreitende Digitalisierung der Lieferkette.

    Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich vorrangig mit Themen, die für die Akteure des Sektors, darunter Reedereien, europäische Hafen- und Terminalbetreiber, Dienstleister für die Straßen- und Schienenautomobillogistik, Hersteller und Organisationen, von Bedeutung sind. Co-Sponsoren für die Veranstaltung waren die HWG-Mitglieder Cuxport, DFDS Germany und BLG Automobile Logistics. Neben der Sitzung bot ein Rahmenprogramm den Besuchern Gelegenheit zum Networking mit der Cuxhavener Hafenwirtschaft. Bei einer Bustour wurden zudem die Anlagen und aktuellen Neuerungen im Hafen präsentiert.

    „Wie bei unserem letzten Besuch wurden wir von den Gastgebern in Cuxhaven herzlichst willkommen geheißen. Es ist beeindruckend, die Entwicklungen und Investitionen zu sehen, die an den Hafenanlagen im Sinne der Kunden und auch der Branche allgemein vorgenommen wurden. Gute Infrastruktur und ein effizientes Management sind die einzigen Wege, das Geschäft in diesem wettbewerbsintensiven Markt zu sichern und weiterzuentwickeln“, beschrieb Marcos Duato Mollera, Vorsitzender der Maritime & Ports Working Group der ECG, den Besuch.

    Von besonderem Interesse war für die 40-köpfige Delegation die Vorstellung des in Kürze in Betrieb gehenden Liegeplatz 4 sowie weiterer Hafen- und Terminalerweiterungsflächen. Ein Highlight war auch der Vortrag zur Digitalisierung der Logistikprozesse im Hafen von Mark Scheerlinck von Logit One, der für den Hafen Antwerpen eine digitale Buchungsplattform mitentwickelt hat.

    Oliver Fuhljahn, Head of Automobile Logistics bei Cuxport, fasste zusammen: „Seit sieben Jahren unterstützen wir als Mitglied der ECG-Arbeitsgruppe den Austausch der Branche. Auch dieses Mal wurde mit der Digitalisierung von Lieferketten und Logistikprozessen ein zukunftsgerichtetes Thema angesprochen, mit dem wir uns sehr beschäftigen. Zudem konnten wir die Entwicklungen des Standorts und der Terminals seit dem letzten Besuch 2014 präsentieren, darunter die neuen Kapazitäten für RoRo-Umschlag am Liegeplatz 4.“

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

     

    Pressekontakt Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V.
    Gwendolyn Dünner
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  • Erstes Offshore-Projekt am Liegeplatz 4

    Cuxport unterstützt Windpark Deutsche Bucht als Installationshafen

    2018 08 28 PM Cuxport Deutsche Bucht copyright Cuxport

    Noch vor seiner offiziellen Eröffnung war der Liegeplatz 4 am Cuxport-Terminal in Cuxhaven Schauplatz für das erste Offshore-Projekt. Cuxport unterstützt das niederländische Unternehmen Van Oord am neuen Schwerlast-Liegeplatz mit insgesamt 8,5 Hektar Fläche bei Lagerung und Umschlag der Monopiles und Transition Pieces des neuen Northland-Power-Windparks Deutsche Bucht. Der Windpark des kanadischen Stromerzeugers Nordthland Power ist das dritte Offshore-Windprojekt und entsteht zurzeit in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee.

    Für den Windpark werden 31 Transition Pieces am Liegeplatz 4 in Installationsreihenfolge gelagert. Die 300 Tonnen schweren Segmente wurden zuvor per Schwergutschiff aus Spanien nach Cuxhaven verschifft und dort mit dem schiffseigenen Kran auf die Pier gehoben. Daneben werden auch 31 Monopiles aus Rostock per Barge nach Cuxhaven gebracht. In Cuxhaven werden sie direkt von der Barge auf das Errichterschiff gehoben und gemeinsam mit den Transition Pieces zum Offshore-Baufeld transportiert.

    „Durch den Einsatz von schiffseigenen Kränen kann das Projekt komplett ohne Landkran umgesetzt werden. Die Nutzung des neuen Liegeplatzes für dieses Projekt so kurz nach seiner Fertigstellung bestätigt seine Notwendigkeit“, sagt Roland Schneider, Leiter Business Development bei Cuxport.

     

     

  • Einweihung des Liegeplatz 4

    Neue Fläche am Cuxport-Terminal stärkt RoRo- und Schwerlast-Kapazitäten

    LP4 Eröffnung c Joachim Wöhlkens

    Am 19. September wurde der neue Schwerlastliegeplatz in Cuxhaven offiziell eingeweiht. Auf 8,5 Hektar Fläche entlang 290 Metern Kaimauer und mit einer Wassertiefe von 17,30 Metern ist nun Platz für die Lagerung und den Umschlag von RoRo-Gütern wie Autos oder Waren auf Mafi- und Lkw-Trailern sowie für schweres Projektgut wie die knapp 30 Meter hohen gelb leuchtenden Transition Pieces des Windpark-Projekts Deutsche Bucht, die im September dort von der Kaikante auf das Errichterschiff geladen wurden.

    Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports und der Terminalbetreiber Cuxport, beide Mitglieder der HWG, hatten zum Fest geladen. Zu den etwa 150 Gästen zählten der niedersächsische Kultur- und Wissenschaftsminister Björn Thümler, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sowie Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch.

    In seiner Eröffnungsrede sprach Niedersachsen-Ports-Geschäftsführer Holger Banik über die erfolgreiche Bauphase der neuen Infrastruktur: „Heute feiern wir das Ergebnis einer tollen Teamleistung und einer produktiven Zusammenarbeit mit Cuxport. Das Land hat 36 Millionen Euro in diese Hafenanlage investiert. Wir haben in nur rund zwei Jahren eine leistungsstarke und moderne Hafenanlage gebaut. Mit dem Liegeplatz 4 stehen dem Standort Cuxhaven nun mehr Kapazitäten für mehr Umschlag und mehr Wachstum zur Verfügung. Das stärkt den Hafen.“

    Hans-Peter Zint, Geschäftsführer von Cuxport, betonte in seiner Rede die Multi-Purpose-Strategie des Cuxport-Terminals und die Bedeutung des Standorts als Drehscheibe für Verkehre nach Nordeuropa. „Das Potenzial des Liegeplatzes 4 liegt aber nicht nur im Ausbau unserer heutigen ShortSea-Verkehre, sondern dank der Wassertiefe von 17,30 Metern ebenfalls in der Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios auch für interkontinentale Supply Chains. So wollen wir Cuxhaven auch als Hub für DeepSea-Verkehre etablieren.“

     

     

  • Hans-Gerd Janssen feierlich in den Ruhestand verabschiedet

    Neue Leitung für NPorts-Niederlassung in Cuxhaven

    v.l.n.r.: Holger Banik, Sprecher der Geschäftsführung der Niedersachsen Ports; Hans-Gerd Janssen, ehemaliger Leiter der Niederlassung Cuxhaven von Niedersachsen Ports; Knut Kokkelink, Leiter der Niederlassung Cuxhaven von Niedersachsen Ports; Folker Kielgast, Technischer Geschäftsführer der Niedersachsen Ports (copyright: Andreas Burmann / NPorts)Der langjährige Vorstand der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) und Niederlassungsleiter Cuxhaven von Niedersachsen Ports (NPorts) Hans-Gerd Janssen wurde am 26. Februar 2019 nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Auch der Oberbürgermeister von Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, sowie Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, waren bei den Feierlichkeiten vor Ort. Nach einer zweimonatigen Übergangszeit übernimmt nun der Diplom-Bauingenieur Knut Kokkelink die Aufgaben des Niederlassungsleiters in Cuxhaven.

    Während der Verabschiedung würdigte Holger Banik¸ Geschäftsführer von NPorts, die Leistung von Hans-Gerd Janssen: „Sie sind Menschen, Aufgaben und Herausforderungen stets mit Besonnenheit und Beständigkeit begegnet. Sie haben sich nicht davor gescheut, auch schwierige Aufgaben anzugehen und die nötigen Entscheidungen zu treffen.“

    Der nun ehemalige Niederlassungsleiter begann 1985 mit seiner Tätigkeit für die Häfen in Niedersachsen im niedersächsischen Hafenamt in Emden, der heutigen Niederlassung Emden von Niedersachsen Ports. Hier war er als Sachgebietsleiter für Neubaumaßnahmen im Bereich Hafenbau und Unterhaltung zuständig. Im Jahr 1991 wechselte er nach Cuxhaven, wo er nach nur vier Jahren die verantwortungsvolle Aufgabe als Amtsleiter des damaligen Hafenamtes Elbe mit Zuständigkeit für die Häfen Cuxhaven und Stade übernahm. Unter seiner Führung sind unter anderem in Cuxhaven die Liegeplätze 1 bis 4 sowie 8 bis 9.5 entstanden. Zum Abschluss seiner Karriere wurden zudem die Antragsunterlagen für die Planfeststellung für die Liegeplätze 5-7 in Cuxhaven überreicht. Mit seiner Arbeit hat Hans-Gerd Janssen maßgeblich dazu beigetragen, dass der Seehafen heute ein Knotenpunkt für europäische ShortSea-Verkehre und darüber hinaus führend im Bereich Offshore-Windenergie an der deutschen Nordseeküste ist.

    „Hans-Gerd Janssen hat sich immer mit voller Kraft für den Hafenstandort Cuxhaven eingesetzt und die Entwicklung vorangetrieben. Die Zusammenarbeit mit ihm und auch mit NPorts war und ist stets konstruktiv, positiv und von regen Erfolgen gekennzeichnet. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Herrn Knut Kokkelink und wünschen Hans-Gerd Janssen alles Gute für einen aktiven Ruhestand und immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel“, sagte der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint anlässlich der Verabschiedung.

    Nun übernimmt Knut Kokkelink die Leitung der Cuxhavener Niederlassung von NPorts. Der Ingenieur leitete seit 2017 die Abteilung Technik in Cuxhaven und Stade, wo er unter anderem für Neubauprojekte zuständig war, darunter die Offshore-Basis in Cuxhaven, das RoRo-Terminal am Steubenhöft (Anleger für die England-Fähre), sowie der Liegeplatz 4.

     Der neue Leiter der NPorts-Niederlassung Cuxhaven: Knut Kokkelink (Copyright: NPorts)

  • Niedersachsens Ministerpräsident Weil besucht Cuxhaven

    SPD-Landtagsfraktion informiert sich zu Hafenentwicklungen, Offshore-Wind und Brexit

    SPD-Delegation und Cuxport-Vertreter auf der Aussichtsplattform am Cuxport-Terminal. Copyright: Cuxport GmbHIm Rahmen einer Klausurtagung hat die niedersächsische SPD-Fraktion, unter ihnen  Ministerpräsident Stephan Weil und MdL Uwe Santjer, am 12. März den Hafen Cuxhaven besucht. Zunächst informierte im Offshore-Safety-Trainingscenter Cuxhaven der geschäftsführende Gesellschafter Rolf Fremgen die Gäste über die Sicherheitsanforderungen für Mitarbeiter von Offshore-Windparks und demonstrierte die Bewegungsabläufe bei einem Hubschrauberabsturz gemäß dem Trainingskurs „Überleben auf See“.

    Am Cuxport-Terminal konnten sich die Fraktionsmitglieder einen Eindruck von der neuen Infrastrukturanlage Liegeplatz 4 machen, die bereits voll im Einsatz und durch Brexit-induzierte Mehrvolumen gut ausgelastet ist. Dementsprechend berichteten die beiden Cuxport-Geschäftsführer Michael de Reese und Hans-Peter Zint (ebenfalls Vorstandsvorsitzender der HWG) von den konkreten Vorbereitungsmaßnahmen auf den Brexit wie neuen IT-Anwendungen und Schulungen für die Mitarbeiter. Hans-Peter Zint sprach auch die Chancen an, die der Austritt des Vereinigten Königreichs für Cuxhaven bringt, etwa wenn die Kanalhäfen durch die nötigen Zollformalitäten ausgelastet sind: „Cuxhaven ist vorbereitet und kann, falls nötig, entsprechend umgeleitete Warenströme abwickeln.“

    Auf der anschließenden Bus-Tour durch den Hafen zeigte Cuxport den Gästen auch die Zukunftspläne des Standorts. Zwischen den Liegeplätzen 4 und 8 sollen durch die landeseigene Gesellschaft Niedersachsen Ports drei weitere Liegeplätze und dahinter erschlossene Flächen für den Hafenumschlag entstehen. „Voraussetzung für einen stabilen und zukunftsorientierten Hafenbetrieb  in ganz Niedersachsen ist eine kontinuierliche, angemessene Finanzierung des landeseigenen Hafenbetreibers Niedersachsen Ports von mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr. Der Besuch gab uns die Gelegenheit, die Landtagsabgeordneten auf die Notwendigkeit der hierfür wie auch für den Ausbau der Offshore Windenergie benötigten, verlässlichen politischen Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen“, ergänzte de Reese.

    Zum Abschluss des Hafenbesuchs gab es noch eine Tour der Offshore-Basis, wo die Fraktionsmitglieder den RoRo-Umschlag fertiger Turbinen auf das Spezialschiff „Rotra Vente“ beobachten konnten.

     

  • Umweltausgleich für Liegeplatz 4 in Cuxhaven zeigt positive Entwicklung

    Niedersachsen Ports präsentiert Naturschutz-Projekt

    v.l.n.r.: Hans-Gerd Janssen, Niederlassungsleiter Cuxhaven, Alexandra Brandt, NPorts Projektleiterin, Holger Banik, Geschäftsführer NPorts, Knut Kokkelink, NPorts Abteilungsleiter; Copyright: NPortsSeit der Fertigstellung im Jahr 2017 hat sich die Kompensationsfläche, die von Niedersachsen Ports (NPorts) als Ausgleich zum Bau des Liegeplatzes 4 in Cuxhaven geschaffen worden war, gut entwickelt. Gemeinsam mit einem Fachpartner hatte das HWG-Mitglied ein Naturschutzprojekt auf dem rund 30 Hektar großen Gebiet bei Hemmoor realisiert, rund 30 Kilometer landeinwärts von Cuxhaven.

    Während der zweijährigen Maßnahme wurde aus dem intensiv genutzten Grünland, das wenig Lebensraum für Flora und Fauna bot, eine Fläche mit Feucht- und Nasswiesen. Hierfür wurden beispielsweise fünf große Flachwasserbereiche gebaut und sogenannte Grüppen für die Entwässerung ausgehoben. Auch in den nächsten Jahren möchte NPorts die Fläche weiter fördern.

    „Uns ist wichtig, Verantwortung für unsere Baumaßnahmen zu übernehmen und zum Erhalt der Natur beizutragen. Es ist ein toller Erfolg, dass sich bereits ein Jahr nach Ende der Maßnahme so viel entwickelt hat“, erklärt Knut Kokkelink, Leiter der Abteilung Technik in Cuxhaven und Stade.

    Mittlerweile haben sich laut der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung GmbH (ARSU) 50 verschiedene Vogelarten in dem Gebiet angesiedelt. Dabei wurde bei 32 Vogelarten ein Brutnachweis bzw. Brutverdacht festgestellt, darunter ebenfalls gefährdete Arten. Auch andere Tierarten wie Amphibien oder Insekten haben sich in dem Gebiet niedergelassen.

    „Insgesamt besitzt NPorts eine Fläche von 3.528 Hektar. Davon widmen wir 857 Hektar dem Naturschutz. So gestalten und sichern wir die nachhaltige Zukunft unserer Häfen“, betont Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG sowie der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.