Siemens Gamesa

  • Cuxhaven empfängt Schwergut-Lieferung aus Esbjerg

    Cuxhaven empfängt Schwergut-Lieferung aus Esbjerg

    Projektladung aus Dänemark gelangt per Seeweg in nur sechs Stunden nach Cuxhaven

    (v.l.n.r.) Roland Schneider, Leiter Business Development bei Cuxport, Anders Engelhardt, Global Project Manager bei FREJA Transport & Logistics A/S, und Marcus Braue, Niederlassungsleiter von DFDS Germany ApS & Co. KG in Cuxhaven,  am Liegeplatz 4 vor den auf Mafi-Trailern stehenden Windkraftkomponenten. Bildquelle: HWG.Cuxhaven, 27. September 2018 – Auf seiner täglichen Shortsea-Route zwischen dem britischen Immingham und Cuxhaven lief das Schiff „Jutlandia Seaways“ der Reederei DFDS A/S im August erstmals den dänischen Hafen Esbjerg an. Dort wurde Ladung mit dem Bestimmungsort Siemens-Gamesa-Werk in Cuxhaven aufgenommen, die den Transportweg auf der Straße aufgrund ihrer Dimensionen nicht mehr antreten konnte.

    Die Rotorhäuser für Offshore-Windkraftanlagen des Herstellers Valmont SM A/S haben eine Breite von bis zu sieben Metern, weshalb es nicht möglich war, die jeweils knapp 32-Tonnen-schweren Komponenten per Schwergut-Lkw über die Straße um das Nadelöhr Hamburg zu transportieren. Sie wurden daher im Hafen Esbjerg gesammelt und anschließend per Mafi-Trailer im RoRo-Verfahren auf die „Jutlandia Seaways“ geladen. Das Schiff, das vom HWG-Mitglied DFDS befrachtet wird, brachte die Ladung in nur sechs Stunden nach Cuxhaven. Hier wurden die Komponenten vom HWG-Mitglied Cuxport vom Schiff gelöscht und werden am Cuxport-Terminal gelagert sowie anschließend auf Abruf von Siemens Gamesa Renewable Energy produktionsgerecht in die Fabrik transportiert.

    „Mit dem Anlauf in Esbjerg wurden die benötigten Bauteile auf schnellstem Weg und mit Einsparung mehrerer Lkw-Touren an ihren Bestimmungsort gebracht. Nach Aussage unseres dänischen Kunden der Firma FREJA Transport & Logistics A/S haben die Abwicklung in beiden Häfen und die Verschiffung reibungslos funktioniert. Nach diesem ersten Anlauf des Hafens werden wir Esbjerg nach aktuellem Stand zukünftig einmal pro Monat auf dem Weg von Immingham nach Cuxhaven anlaufen. Der nächste Anlauf ist bereits Anfang November geplant. Auch eine künftige Ausweitung dieses Verkehrs ist möglich“, erläutert Marcus Braue, Niederlassungsleiter von DFDS Germany Aps & Co. KG in Cuxhaven.

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

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  • Cuxhaven receives heavy cargo delivery from Esbjerg

    Cuxhaven receives heavy cargo delivery from Esbjerg

    Project cargo from Denmark reaches Cuxhaven by sea in just six hours

    (f.l.t.r.) Roland Schneider, Head of Business Development at Cuxport, Anders Engelhardt, Global Project Manager at FREJA Transport & Logistics A/S, and Marcus Braue, Branch Manager of  DFDS Germany ApS & Co. KG in Cuxhaven, at berth no. 4 in front of the wind turbine components loaded onto Mafi trailers. Picture source: HWG.Cuxhaven, 27 September 2018 – On its daily short-sea route between Immingham and Cuxhaven, the "Jutlandia Seaways" operated by shipping company DFDS A/S, called at the Danish port of Esbjerg for the first time in August. The cargo, which was picked up there, was destined for the Siemens Gamesa plant in Cuxhaven and could no longer travel by road due to its dimensions.

    The rotor houses for offshore wind turbines made by the manufacturer Valmont SM A/S have a width of up to seven metres, which is why it was not possible to transport the components by heavy goods truck via the roads around the bottleneck of Hamburg. Each weighed almost 32 tonnes. They were therefore collected in the port of Esbjerg and then loaded onto the "Jutlandia Seaways" by Mafi trailer using the RoRo method. The ship, operated by HWG member DFDS, brought the cargo to Cuxhaven in just six hours. The components were unloaded from the ship by HWG member Cuxport and are stored at the Cuxport terminal until they can be transported to the factory when needed by Siemens Gamesa Renewable Energy.

    "With the call at the port in Esbjerg, the required components were brought to their destination as quickly as possible, saving several truck tours. According to our Danish customer FREJA Transport & Logistics A/S, handling in both ports and the shipment went smoothly. After this first call at the port, we plan to call at Esbjerg once a month en route from Immingham to Cuxhaven. The next call is already planned for early November. A future expansion of this transport is also possible," explains Marcus Braue, Branch Manager of DFDS Germany Aps & Co. KG in Cuxhaven.

     

    About HWG

    The Cuxhaven Port Association (HWG) represents the interests of Cuxhaven’s maritime companies, institutions and private individuals united by the common goal of marketing and further developing the port at the mouth of the river Elbe. The HWG also promotes Cuxhaven’s standing as the most important port site for offshore wind energy in Germany. Current news about the HWG can be found on the Homepage, on LinkedIn and Twitter.

     

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  • Siemens Gamesa eröffnet Werk für Offshore-Windturbinen in Cuxhaven

    Hoffnungsträger für die Windkraftbranche

    Siemens Gamesa eröffnet größtes Werk Deutschlands für Offshore-Windturbinen in Cuxhaven

    copyright: Siemens Gamesa Renewable EnergyIn Cuxhaven wurde am 5. Juni feierlich das Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) Werk für die Produktion der Maschinenhäuser für Offshore-Windturbinen eröffnet. Zu der Eröffnung waren auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sowie der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, gekommen. Die Bauarbeiten für die 55.000 Quadratmeter große Produktionshalle begannen im Juni 2016, die Produktion lief, zunächst in der üblichen Hochlaufphase, bereits ein Jahr später an.

    „Mit unserem neuen Werk in Cuxhaven setzt Siemens Gamesa ein klares Signal für die Leistungskraft der Erneuerbaren Energien. Dank fortlaufender Innovationen wird die Windkraft auf See im Vergleich zu anderen Formen der Energieerzeugung zunehmend konkurrenzfähig", sagte Markus Tacke, CEO von Siemens Gamesa Renewable Energy, am Rande der Feierlichkeiten und dankte auch den Mitarbeitern, Unternehmen und Unterstützern vor Ort für ihr Engagement.

    „Siemens Gamesa hat in Cuxhaven eine höchst moderne Produktionsanlage errichtet, die ein wichtiger Meilenstein für das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum in Cuxhaven ist. Begünstigt wurde dies durch die geschaffene Hafeninfrastruktur und die breite Offshore-Kompetenz vor Ort. Mit dieser Ansiedlung ergeben sich neue Chancen für Cuxhaven und der Standort gewinnt zusätzliche Attraktivität“, ergänzt Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V.

    Um die Kosten für den Strom weiter zu senken, werden die Windturbinen für Offshore-Parks mit Hilfe von digitalen Systemen besonders effizient produziert und mit zwei Spezialschiffen direkt vom Werkstor zu den Installationshäfen von Offshore-Windparks in der Nordsee gebracht. Das Werk ist der erste Neubau von Siemens in Deutschland seit mehr als 25 Jahren. Hierfür wurden 200 Millionen Euro investiert. Bis zum Jahr 2020 sind die Auftragsbücher nach Angaben des weltweit größten Windkraftanlagenherstellers bereits voll.

    Das Werk in Cuxhaven ist ein neuer Hoffnungsträger für die angeschlagene Windkraftbranche in Deutschland. So seien laut IG Metall Küste seit Anfang des Jahres mehr als 2.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Doch das Werk in Cuxhavens sorgt mit seinen Zulieferern bis zum Jahresende für mehr als 850 neue Arbeitsplätze. Insgesamt soll das Projekt, auch durch die Ansiedlung weiterer Zuliefer-Unternehmen, knapp 1.000 Arbeitsplätze für den Standort generieren.

     

     

  • Siemens Gamesa opens factory for offshore wind turbines in Cuxhaven

    New optimism for the wind energy industry

    Siemens Gamesa has opened Germany’s largest factory for offshore wind turbines in Cuxhaven

    copyright: Siemens Gamesa Renewable Energy

    The new Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) plant for the production of nacelles for offshore wind turbines was opened in Cuxhaven on 5 June. Stephan Weil (SPD), Prime Minister of Lower Saxony, and Enak Ferlemann, Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry of Transport and Digital Infrastructure, were present for the opening celebrations. The construction of the 55,000 square metres production site had begun in June 2016, with the run-up phase for production starting one year later.

    “With our new factory in Cuxhaven, Siemens Gamesa has sent a clear signal concerning the potential of renewable energy. Continuous innovations in the field lead to sea-based wind power being more and more competitive vis-à-vis other forms of power generation,” said Markus Tacke, CEO of Siemens Gamesa Renewable Energy, on the occasion of the opening, and he expressed gratitude to workers, businesses and supporters for their engagement.

    “Siemens Gamesa has opened a state-of-the-art production plant in Cuxhaven, which is an important milestone for the Cuxhaven-based German Offshore Industry Centre. Supported by the existing port infrastructure and the existing offshore expertise in Cuxhaven, this industrial settlement presents new opportunities for Cuxhaven, also making further investment in this location more attractive,” added Hans-Peter Zint, chairman of the HWG.

    To lower the cost of electrical generation even further, the turbines for the offshore wind parks are efficiently produced with the assistance of digital systems and are transported directly to the installation sites in the North Sea with the aid of specially designed vessels. The production site is the first new plant investment by Siemens in Germany in 25 years. 200 million euros were invested in the project. According to the largest global producer of wind turbines, its order books are already full until 2020.

    The production site in Cuxhaven brings new optimism to the challenging wind energy industry in Germany. According to IG Metall Küste, more than 2,000 jobs have been lost since the beginning of the year. The production site in Cuxhaven will, together with its supplier network, support approximately 1,000 jobs.

  • Siemenswerk in Cuxhaven liefert Teile für weltgrößten Offshore-Windpark

    Großauftrag sichert Arbeitsplätze

    Siemenswerk in Cuxhaven liefert Teile für weltgrößten Offshore-Windpark

    copyright: Siemens Gamesa Renewable EnergySiemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) steht vor dem größten Offshore-Projekt in der bisherigen Unternehmensgeschichte. Das dänische Energieunternehmen Ørsted hat von dem Weltmarktführer in diesem Segment 170 Anlagen für den größten Offshore-Windpark der Welt bestellt. Der Windpark „Hornsea Two“ mit einer Gesamtleistung von 1386 Megawatt und einer Fläche von 462 Quadratkilometern soll bis 2022 vor der Ostküste Englands entstehen.

    "Wir freuen uns sehr, dass Ørsted bei dem neuen Projekt erneut auf Siemens Gamesa vertraut. Hornsea Project Two setzt in Europa neue Maßstäbe hinsichtlich Leistung und Technologie. Siemens Gamesa liefert für das Projekt die neueste Anlagengeneration auf Basis seiner Offshore-Produktplattform. Die SG 8.0-167 DD erreicht gegenüber dem Vorgängermodell einen um 20 Prozent gesteigerten Energieertrag und liefert somit noch höhere Renditen", betont Andreas Nauen, CEO Offshore bei SGRE. Das Projekt unterstreiche beispielhaft die zunehmende Rolle, die Offshore-Windenergie im europäischen Energiemix einnimmt.

    Von dem Auftrag wird auch das in 2017 in Betrieb genommene Turbinen-Werk in Cuxhaven stark profitieren, denn hier werden die Maschinenhäuser gebaut. Das spanisch-deutsche Unternehmen kündigte an, die Belegschaft in den kommenden Monaten auf mehr als 1.000 Beschäftige aufzustocken. Erst jüngst wurde im Cuxhavener Werk die erste Windkraftturbine fertiggestellt. Das Werksteam des Unternehmens stellte zunächst das Backend (Kabine), den Generator und die Rotornabe zusammen und führte dann den abschließenden Test der Turbine durch.

    Die Produktionshalle am Standort Cuxhaven verfügt über eine Nutzfläche von rund 55.000 Quadratmetern. Laut Siemens Gamesa ist das Cuxhavener Werk für die kommenden drei Jahre schon jetzt stark ausgelastet. Erst im November hatte der schwedische Energiekonzern Vattenfall den Auftrag für den Bau von Maschinenhäusern für 113 Windkraftwerke der neuen Acht-Mega-Watt-Klasse in Auftrag gegeben. Die Offshore-Anlagen sollen ab 2020 in drei Windparks in der Nord- und Ostsee aufgestellt werden.