Hafen

  • Cuxhaven bereitet sich auf Brexit vor

    Cuxhaven bereitet sich auf Brexit vor

    Cuxhavener Unternehmen und ihre Kunden diskutieren zu Lösungsansätzen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung

    (v.l.n.r.) Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven, Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven, Sir  Sebastian Wood, britischer Botschafter in Deutschland, Rachel King, Botschaftsrätin Wirtschaft in der Britischen Botschaft, Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven, und David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident.  Bildquelle: Thomas Sassen/Cuxhavener Nachrichten.Berlin/Cuxhaven, 16. Oktober 2018 – Als wichtiger Hafen für Englandverkehre und internationale Fischwirtschaft wird der Standort Cuxhaven stark vom Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union betroffen. Aus diesem Grund hatte die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven am Montag, den 15. Oktober 2018 zu einem Parlamentarischen Abend in Berlin eingeladen. Das Ziel: Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Vorbereitungen für die am 29. März eintretenden Veränderungen zu intensivieren.

    Knapp ein halbes Jahr vor dem offiziellen Termin stehen laut britischer Regierung etwa 90 Prozent des Austrittsabkommens aus der Europäischen Union fest. Für die deutsche Wirtschaft ist Großbritannien der fünftwichtigste Handelspartner, daher würden Im- und Exporte durch die Einführung der Zollabfertigung erheblich beeinträchtigt. Am Hafenstandort Cuxhaven, von dem aus wöchentlich mehr als sechs Abfahrten zu englischen Häfen starten, würden rund 70 bis 80 Prozent der Verkehre durch diese Änderungen betroffen.

    Wie viele Unternehmen und Organisationen hat sich auch die Cuxhavener Wirtschaft bereits langfristig mit den möglichen Auswirkungen des Brexits auseinandergesetzt. Unter anderem wurden die für die Zollabfertigung benötigten Prozesse in Absprache mit Reedereien, Terminalbetreibern, Speditionen, Verladern und dem Zoll erarbeitet. Die Mitarbeiter der Unternehmen werden durch Schulungen und spezielle Qualifikationen auf neue Anforderungen vorbereitet. Auch neue IT-Systeme für das Terminalmanagement und die elektronischen Schnittstellen zu den Zollsystemen werden eingeführt.

    Herausforderungen für ansässige Unternehmen

    Auf dem CuxDay bestätigte der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint, dass sich wie viele deutsche Unternehmen auch die Hafenwirtschaft am Standort Cuxhaven auf einen „chaotischen Brexit“ einstellt. „Wir gehen aktuell vom ‚Worst Case Scenario‘ aus und bereiten unsere Prozesse und Verkehre auf einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU-Zollunion und dem Binnenmarkt ohne Abkommen vor. Trotzdem wollen wir alles dafür tun, dass dieser Fall nicht eintritt. Das Vereinigte Königreich ist und bleibt für Cuxhaven ein wichtiger Handelspartner. Unser Ziel, bei Politik und der Verwaltung Verständnis für die spezielle Situation Cuxhavens zu schaffen um gemeinsame Lösungswege zu entwickeln, haben wir heute erreicht. Cuxhaven wird am 29. März 2019 Brexit-ready und damit weiterhin ein zuverlässiger Partner für schnelle Versorgungsketten von und nach England sein.“

    Auch Kell Robdrup, Senior Vice President der Reederei DFDS A/S, sprach in seinem Vortrag vor rund 100 Gästen über die Vorbereitungen der Reederei: „Um auf die Herausforderungen, die der Brexit für DFDS und unsere Kunden darstellen wird, vorbereitet zu sein, strebt DFDS an, ab dem 29. März 2019 einen reibungslosen Übergang zu neuen Zoll- und Regierungsanforderungen für Handel und Einwanderung zu gewährleisten. Dazu gehören neue Geschäftsangebote wie die Zollabfertigung selbst, die Lagerung von Waren und die Bereitstellung von Lagerhallen für Industriekunden, um Lagerbestände aufzubauen und so die reibungslose Belieferung ihrer Kunden zu gewährleisten. DFDS ist im Begriff, das hierfür benötigte Know-how aufzubauen und den dafür benötigten Platz an unseren Terminals zu finden.“

    Auf Seite der Kunden sprach Stephan Freismuth, Customs Manager der BMW Group, die Dringlichkeit der benötigten Prozesse an: „Für die BMW Group ist das Vereinigte Königreich nicht nur unser viertgrößter Absatzmarkt, sondern die dort von uns produzierten Fahrzeuge und Fahrzeugteile werden im Gegenzug auch überwiegend auf den Kontinent exportiert. Entsprechend ist aus unserer Sicht die zeitgerechte Anpassung der Zoll- und Logistikprozesse zur Aufrechterhaltung der Business Continuity zwischen UK und EU unabdingbar.“

    EU-Gipfel soll Klarheit bringen

    Zu den Vortragenden gehörten neben Wirtschaftsvertretern auch Vertreter der Ministerien. Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, gab einen Einblick in die Vorbereitungen der Bundesregierung: „Die Zollverwaltung wird post-Brexit keine neue Aufgabe übernehmen, aber der Umfang vertrauter Aufgaben wird zunehmen. Aus diesem Grund wird die sachgerechte Aufgabenwahrnehmung vor allem an den bedeutenden internationalen See- und Flughäfen, wie auch Cuxhaven, insbesondere im Bereich der Abfertigung, bedarfsgerecht ausgedehnt. Im Haushaltsentwurf 2019 sind dafür eine erhebliche Anzahl zusätzlicher Stellen für den Zoll vorgesehen.“ Er rief zudem alle betroffenen Unternehmen dazu auf, die bestehenden Informationsangebote wie www.zoll.de zu nutzen und die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen zu prüfen.

    Der britische Botschafter Sir Sebastian Wood begrüßte zu der Veranstaltung mit den Worten: „Vor uns liegt eine entscheidende Woche – bis zum Europäischen Rat sind es nur noch wenige Tage. Jetzt ist die Zeit für Kompromisse – alle Seiten müssen nun den notwendigen politischen Willen finden, um eine neue Beziehung zu gestalten, die unseren einmalig engen Verbindungen und unseren gemeinsamen europäischen Werten Rechnung trägt. Großbritannien und Europa sind durch eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte verbunden, die weit über die Existenz der EU hinausgeht. In globalen Angelegenheiten vertreten wir die gleichen Werte und Interessen. Unsere Sicherheit ist untrennbar miteinander verbunden, ebenso wie unser Wohlstand. An dem Tag, an dem Großbritannien die EU verlässt, wird es ein bedeutender Handelspartner der EU werden, vergleichbar mit den USA und China.“

    David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident, hob die Bedeutung des Abkommens für den Hafenstandort hervor: „Cuxhaven wird als Hafen- und Fischereistandort besonders vom Brexit betroffen sein. Es muss alles dafür getan werden, damit die Zugangsrechte und Fangquoten der deutschen Fischwirtschaft erhalten bleiben. Nur wenn jetzt eine Einigung gelingt, wird es eine 21-monatige Übergangsfrist geben, in der sich beide Seiten auf ein zukünftiges Handelsabkommen und die fischereipolitische Zusammenarbeit einigen können. Das Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel diese Woche wird entscheidend sein. Es muss deutliche Fortschritte geben. Die Zeit drängt!“

    Am 17. und 18. Oktober werden in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten zusammenkommen, um sich mit dem aktuellen Stand der Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich sowie mit der Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu befassen.

     

    Über die HWG
    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

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  • Cuxhaven eröffnet neue Landstromanlage für Frachtschiffe

    Weniger Lärm und Luftschadstoffe im Hafen

    Cuxhaven eröffnet neue Landstromanlage für Frachtschiffe

    copyright: Andreas Burmann/NPortsAls erster der fünf niedersächsischen Seehäfen der Hafengesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) besitzt Cuxhaven nun eine Landstromanlage für die Frachtschifffahrt, um Luftschadstoffe und Lärm zu vermeiden und den Verbrauch von Kohlendioxid zu reduzieren. Vergangene Woche wurde die Anlage durch den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, feierlich eingeweiht. Sie besteht aus einer Konverterstation und einer acht Meter hohen Kabelzuführung und wurde in Zusammenarbeit mit EWE Netz und Siemens in den letzten Monaten im Offshore-Hafen errichtet.

    „Die niedersächsischen Seehäfen, und insbesondere Cuxhaven, bestätigen mit der heutigen Inbetriebnahme der Landstromanlage ihre herausragende Position. Neben den innovativen Turbinen aus dem Offshore-Industrie-Zentrum bietet Cuxhaven jetzt auch die Möglichkeit, die Transportschiffe emissionsarm mit Energie zu versorgen“, betonte Althusmann bei der Inbetriebnahme der Anlage in Cuxhaven.

    „Wir sind bestrebt, den Standort Cuxhaven kontinuierlich in Sachen Technologien und Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Die Erweiterung um den Landstromanschluss ist ein bedeutender Schritt, um die Schifffahrt und die Offshore-Wirtschaft umweltverträglich in der Küstenregion zu integrieren und auszubauen“, ergänzt Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V.

    Auch wenn Schiffe aufgrund der hohen Tonnagen im Verhältnis zum Energieeinsatz als vergleichsweise umweltfreundliches Transportmittel gelten, verursachen sie dennoch Emissionen. Auch während der Liegezeit im Hafen benötigt beispielsweise ein mittelgroßes Frachtschiff etwa so viel Strom wie 100 Haushalte, um weiterhin funktionsfähig zu sein. Mit der neuen Technologie am Standort Cuxhaven können die Schiffe auf die bordeigene Energieerzeugung mit Diesel oder Schweröl verzichten. Hierfür wandelt die Anlage, bestehend aus einer Station mit zwei Transformatoren und einem Konverter, den Wechselstrom aus dem öffentlichen Netz (400V/50Hz) in Schiffsstrom (440V/60 Hz) um. Daneben können die armdicken Stromkabel über das Rollensystem der acht Meter hohen Kabelzuführung sicher auf das Schiff geführt werden. Das System ist nach internationalen technischen Standards und für alle gängigen Bordsysteme ausgelegt.

    „Häfen müssen zum Klima- und Umweltschutz ihren Beitrag leisten. Sie müssen die bestmögliche Lösung finden, um einerseits leistungsfähige Hafenanlagen rund um die Uhr anbieten zu können, andererseits Luftschadstoffe zu reduzieren und Schallemissionen zu senken“, erklärt Holger Banik Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG.

  • Einweihung des Liegeplatz 4

    Einweihung des Liegeplatz 4

    Neue Fläche am Cuxport-Terminal stärkt RoRo- und Schwerlast-Kapazitäten

    LP4 Eröffnung c Joachim Wöhlkens

    Am 19. September wurde der neue Schwerlastliegeplatz in Cuxhaven offiziell eingeweiht. Auf 8,5 Hektar Fläche entlang 290 Metern Kaimauer und mit einer Wassertiefe von 17,30 Metern ist nun Platz für die Lagerung und den Umschlag von RoRo-Gütern wie Autos oder Waren auf Mafi- und Lkw-Trailern sowie für schweres Projektgut wie die knapp 30 Meter hohen gelb leuchtenden Transition Pieces des Windpark-Projekts Deutsche Bucht, die im September dort von der Kaikante auf das Errichterschiff geladen wurden.

    Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports und der Terminalbetreiber Cuxport, beide Mitglieder der HWG, hatten zum Fest geladen. Zu den etwa 150 Gästen zählten der niedersächsische Kultur- und Wissenschaftsminister Björn Thümler, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sowie Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch.

    In seiner Eröffnungsrede sprach Niedersachsen-Ports-Geschäftsführer Holger Banik über die erfolgreiche Bauphase der neuen Infrastruktur: „Heute feiern wir das Ergebnis einer tollen Teamleistung und einer produktiven Zusammenarbeit mit Cuxport. Das Land hat 36 Millionen Euro in diese Hafenanlage investiert. Wir haben in nur rund zwei Jahren eine leistungsstarke und moderne Hafenanlage gebaut. Mit dem Liegeplatz 4 stehen dem Standort Cuxhaven nun mehr Kapazitäten für mehr Umschlag und mehr Wachstum zur Verfügung. Das stärkt den Hafen.“

    Hans-Peter Zint, Geschäftsführer von Cuxport, betonte in seiner Rede die Multi-Purpose-Strategie des Cuxport-Terminals und die Bedeutung des Standorts als Drehscheibe für Verkehre nach Nordeuropa. „Das Potenzial des Liegeplatzes 4 liegt aber nicht nur im Ausbau unserer heutigen ShortSea-Verkehre, sondern dank der Wassertiefe von 17,30 Metern ebenfalls in der Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios auch für interkontinentale Supply Chains. So wollen wir Cuxhaven auch als Hub für DeepSea-Verkehre etablieren.“

     

     

  • Hafenentwicklungen 2019 für Cuxhaven

    Hafenentwicklungen 2019 für Cuxhaven

    Bau neuer Aufstellgleise in Cuxhaven soll im Herbst 2019 starten

    (v.l.n.r.) Knut Kokkelink, Hans-Gerd Janssen und Hans-Peter Zint. Copyright: Oliver FuhljahnAm 6. Dezember luden die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven und Hafenbetreiber Niedersachsen Ports (NPorts) zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Vor rund 40 Teilnehmern diskutierten die Vertreter von NPorts, der HWG und den hafenansässigen Unternehmen die aktuellen und zukünftigen Projekte zur Entwicklung des Hafenstandorts Cuxhaven.

    Knut Kokkelink, der zum März 2019 die Position des Standortleiters Cuxhaven bei NPorts von Hans-Gerd Janssen übernehmen wird, präsentierte eine Reihe von Plänen. Darunter auch den bevorstehenden Bau vier neuer Aufstellgleise im Bahnhof Cuxhaven.

    „Momentan befinden wir uns hier noch in der Planungsphase sowie in der Abstimmung mit der Deutschen Bahn. Wir avisieren einen Baustart im Herbst 2019“, berichtete Knut Kokkelink, Leiter der technischen Abteilung bei NPorts. Die Projektphase soll rund ein Jahr dauern. Die Hafengesellschaft investiert hier etwa vier Millionen Euro.

    Zurzeit betreibt NPorts in Ergänzung zur benachbarten DB-Netz Infrastruktur ein Aufstellgleis am Bahnhof. Um mehr Pufferkapazitäten für wartende Züge im Güterbahnhof zu schaffen, bis sie weiter zu den Umschlaggleisen an den Terminals von Cuxport und BLG fahren können, wird dieses Gleis durch eine Vierer-Gleisgruppe ersetzt. Das Projekt sieht den Rückbau des bisherigen Gleises und den Neubau von vier 700-780 Meter langen Gleisen vor.

     

     

     

     

     

     

  • Neue Azubis für NPorts in Cuxhaven

    Neue Azubis für NPorts in Cuxhaven

    4. „Tag der Auszubildenden“ am 9. August

    copyright: nports/andreas burmannZum 1. August 2018 haben 18 neue Azubis ihre Ausbildung bei der Hafengesellschaft Niedersachsen Ports begonnen. Damit steigt die Gesamtanzahl der Nachwuchskräfte zurzeit auf 56, zwei mehr als im Vorjahr. Die neuen Mitarbeiter werden unter anderem zum Elektroniker und Industriemechaniker ausgebildet, aber auch ein zukünftiger Kaufmann für Büromanagement ist mit an Bord.

    In der NPorts-Niederlassung in Cuxhaven werden drei neue Auszubildende dazukommen: Ein Kaufmann für Büromanagement, ein Elektroniker und ein Konstruktionsmechaniker. Darüber hinaus werden in Cuxhaven zurzeit auch vier Metallbauer sowie zwei weitere Elektroniker ausgebildet.

    Am 9. August hatten die neuen Azubis die Gelegenheit, Fragen an die Geschäftsführung von NPorts zu stellen, sich über ihren Arbeitgeber zu informieren sowie in Kontakt und Austausch mit den neuen Kollegen und Mitauszubildenden zu treten.

    „Eine gute Ausbildung hat für uns einen hohen Stellenwert. NPorts bietet eine moderne Ausbildung, die junge Menschen für den Arbeitsmarkt fit macht“, erklärte Geschäftsführer Holger Banik anlässlich des vierten jährlich stattfindenden „Tag der Auszubildenden“.

    Dass die Ausbildung eine gute Perspektive bietet, konnten die Auszubildenden live miterleben. Es wurde verkündet, dass die beiden Industriemechaniker Thees Wilken und Sven Grunemeyer und der Schiffsmechaniker Jann Ites nach ihrem erfolgreichen Ausbildungsabschluss als Fachkräfte im Unternehmen verbleiben.

    Um den Nachhaltigkeitsgedanken der NPorts zu verinnerlichen und die persönliche und professionelle Entwicklung von Beginn an im Fokus zu haben, können sich die Azubis in Zusammenarbeit mit der IHK zu „Energie-Scouts“ weiterbilden lassen. In Projektgruppen sollen die Azubis Möglichkeiten der Energieeinsparung in ihren Betrieben entwickeln und realisieren. „Mit Projektarbeit wollen wir die Ausbildungen lebendig gestalten und insbesondere dort, wo in Ausbildungswerkstätten ausgebildet wird, den konkreten Bezug zu realen Arbeitssituationen herstellen“, erklärte die NPorts-Personalleiterin Sabine Nitschke.

  • Neue Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Sylt gestartet

    Schnelle Alternative zu Auto und Bahn

    Neue Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Sylt gestartet

    Adler Cat. ©Michael_MagulskiAm 30. Juni wurde die neue Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Sylt eingeweiht. Von nun an können Urlauber und Tagesgäste am Wochenende von Cuxhaven in rund zwei Stunden auf die nordfriesische Insel gelangen. Die Reederei Adler-Schiffe setzt hierfür ihren Schnell-Katamaran „Adler Cat“  ein, der Platz für 220 Passagiere, verteilt auf Haupt- und Oberdeck, bietet. Zur Erstfahrt war das Schiff schon mehrere Tage im Voraus ausgebucht.

    „Wer schon einmal auf dem Landweg nach Sylt gefahren ist, weiß, wie viel Zeit die Strecke durch Staus oder Zugverspätungen in Anspruch nehmen kann. Mit der neuen Fährverbindung haben Urlauber nun eine echte Alternative, um schnell und stressfrei aus Niedersachsen von Cuxhaven nach Sylt kommen. Das wirkt sich auch positiv auf den Tourismus-Standort Cuxhaven aus, denn dieser erhält durch die neue Verbindung ein zusätzliches Tagesausflugsziel“, sagt Juliane Nissen-Hünding, Leiterin Marketing & PR der Reederei Adler-Schiffe.

    Bis zum 28. Oktober startet die neue Fähre samstags und sonntags jeweils um 09:00 Uhr vom Anleger Alte Liebe in Cuxhaven zum Sylter Hafen Hörnum und fährt um 16:45 Uhr wieder in Richtung Cuxhaven. Der 30 Meter lange und 10,60 Meter breite Katamaran hat einen Tiefgang von zwei Metern und ist mit einem Bugfender ausgestattet, der ein schnelles Ab- und Anlegen ermöglicht. Bei der Buchung haben die Gäste die Möglichkeit, ihren Wunschplatz direkt auszuwählen. Sollte das Angebot gut angenommen werden, schließt die Reederei nicht aus, den Fahrplan im nächsten Jahr auszubauen.

    Daneben ist der Katamaran seit Anfang April montags bis donnerstags auf der Strecke von Föhr, Amrum und Sylt nach Helgoland unterwegs. Freitags steuert er die Hochseeinsel von Norderney aus an.

    Mehr Infos auf www.adler-schiffe.de

     

  • Neue Seidenstraße: Lückenschluss nach Großbritannien über Cuxhaven

    Neue Seidenstraße: Lückenschluss nach Großbritannien über Cuxhaven

    HWG-Mitglied DFDS etabliert Verbindung zwischen China und UK

    copyright: DFDSCuxhaven, 22. November 2018 – Chinas Megaprojekt, die Neue Seidenstraße, soll den internationalen Handel zwischen Asien und Europa langfristig durch eine stärkere Infrastruktur intensivieren. Auch für den Standort Cuxhaven bietet das Projekt neue Chancen. Aufgrund der steigenden Nachfrage aus dem Vereinigten Königreich nach Waren aus China hat das HWG-Mitglied die Reederei DFDS A/S nun eine entsprechende Verbindung zwischen Großbritannien und China über Cuxhaven etabliert. DFDS organisiert und führt den Straßentransport der aus China kommenden Waren und Güter von Hamburg zum Cuxport Terminal und anschliessend den Seetransport von Cuxhaven nach Immingham durch.

    Das HWG-Mitglied DFDS betreibt derzeit die Route von Cuxhaven ins Vereinigte Königreich mit den Schiffen „Jutlandia Seaways“ und „Stena Foreteller“. Die Frequenz beträgt, je nach Ladungsaufkommen, fünf bis sechs Abfahrten pro Woche bei einer Transitzeit von 20 bis 22 Stunden. Die Warenströme aus China  kommen dabei vor allem aus der Region Zhengzhou in Zentralchina. Doch auch in die andere Richtung werden Lieferverkehre von England über Cuxhaven nach China nachgefragt. Bei den Waren handelt es sich derzeit hauptsächlich um Zulieferteile aus dem Automobilbereich.

    „Die Verbindung wird sehr gut angenommen. In unserem Konzept hat der Kunde für den gesamten Weg ab Hamburg bis zur Anlieferung in England nur einen Ansprechpartner und das kommt auf dem Markt sehr gut an“, erläutert Marcus Braue, Niederlassungsleiter von DFDS Germany ApS & Co. KG in Cuxhaven.

    Nach dem Auftakt 2008 dauerte es, bis sich die Zugverbindung China-Europa etablierte. Doch 2018 werden nach Schätzungen der Deutschen Bahn bereits etwa 90.000 Container, und damit hundertmal so viele wie noch 2011, auf der Strecke bewegt. Auch bei DFDS gehe man davon aus, dass das Volumen per Bahn zwischen China und Kontinentaleuropa weiter steigen wird.

    „Wir planen dieses interessante Geschäftsfeld weiter auszubauen, sodass wir mit Hilfe unserer kurzen Transitzeit bei hoher Frequenz unserer Kundschaft einen echten Mehrwert leisten können. Auch vor dem Hintergrund des drohenden Brexits und den benötigten zusätzlichen Kapazitäten im unbegleiteten Verkehr sehen wir uns zusammen mit unseren Partnern auf beiden Seiten sehr gut aufgestellt“, ergänzt Marcus Braue.

     

     

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    Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein. Aktuelle Neuigkeiten der HWG gibt es auf der Homepage, bei LinkedIn und Twitter.

     

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  • Neuer Geschäftsführer für Seaports of Niedersachsen

    Neuer Geschäftsführer für Seaports of Niedersachsen

    Timo Schön folgt auf Inke Onnen-Lübben in der Leitung der Hafenmarketinggesellschaft

    Copyright: Seaports of NiedersachsenZum 1. August 2018 wird Timo Schön nach Abwicklung laufender Projekte in seiner jetzigen Tätigkeit die Position als Sprecher der Geschäftsführung der Seaports of Niedersachsen übernehmen. Der 41-jährige ausgebildete Schiffskaufmann hielt seit 2004 verschiedene Führungspositionen bei der Bremer Linienagentur Karl Geuther inne. Von 2012 bis 2015 leitete er für den Hamburger Tramp-Schiffsmakler Frachtkontor Junge die Geschäfte im deutschen Ostseeraum und übernahm danach in Rostock die Leitung aller deutschen Agenturstandorte.

    Der Aufsichtsratsvorsitzende der Seaports of Niedersachsen Karsten Dirks betont: „Mit Timo Schön tritt ein international erfahrener Hafen- und Schifffahrtsexperte mit einem großen Kontaktnetzwerk in die Leitungsfunktion der Seaports of Niedersachsen GmbH ein. Durch seine bisherigen Tätigkeiten wird Timo Schön umfangreiche Erfahrungen aus Hafenmarketing, Gremienarbeit sowie der Vernetzung von Wirtschaft, Verwaltung und Politik in die Seaports einbringen.“

    Timo Schön ergänzt: „Ich freue mich über das Vertrauen des Aufsichtsrates und auf die Herausforderungen, die diese neue Aufgabe mit sich bringen. Ich werde meinen Fokus auf die Weiterentwicklung der gut aufgestellten niedersächsischen Hafenwirtschaft legen.“

    Die bisherige Geschäftsführerin der Seaports, Inke Onnen-Lübben, ist zum 30. April 2018 aus eigenem Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden und wird sich einer neuen beruflichen Aufgabe in der Industrie widmen.

    Auch weiterhin wird neben Timo Schön Felix Jahn als zweiter Geschäftsführer die Seaports of Niedersachsen, eine ÖPP-Partnerschaft der privaten Hafenwirtschaft Niedersachsens und des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, leiten. Die Hafenmarketinggesellschaft setzt sich für die Vernetzung mit den Belangen der Industrie- und Handelskammer und den politischen Gremien ein.

    Auch die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) als Mitglied der Seaports of Niedersachsen begrüßt den neuen Geschäftsführer. HWG-Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Zint sagt: „Ich gratuliere zur neuen Position und bin überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit zwischen HWG und Seaports mit Herrn Schön auch weiterhin fortgeführt wird.“